Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: August 2026

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über Beratungs- und Entwicklungsleistungen zwischen Rheono, Inhaber Samir Abis, Daimlerstr. 5E, 76669 Bad Schönborn (nachfolgend "Leistungserbringer"), und seinen Kunden (nachfolgend "Kunde").

2. Leistungen

Der Leistungserbringer erbringt Leistungen der KI-Integration, Ops-Automatisierung, Supplier-Daten- und Katalog-Integration, E-Invoicing-Compliance, GDPR- und Cookie-Compliance, AI-Content-Pipelines sowie Web- und Produkt-Builds. Art und Umfang der jeweiligen Leistung ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot und den vereinbarten Projektunterlagen.

3. Angebot und Vertragsschluss

Jede Leistungsbeschreibung ist freibleibend, bis der Auftrag schriftlich (E-Mail genügt) bestätigt ist. Grundlage des Vertrages ist das schriftliche Angebot des Leistungserbringers inklusive Scope, Preis und Zeitplan. Änderungen des Scopes werden in einer separaten schriftlichen Vereinbarung festgehalten.

4. Vergütung und Zahlungsbedingungen

Die vereinbarten Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar. Bei Retainer-Verträgen ist die Vergütung monatlich im Voraus fällig. Bei Zahlungsverzug darf der Leistungserbringer die Arbeiten ruhen lassen, bis die ausstehenden Beträge beglichen sind.

5. Mitwirkungspflichten des Kunden

Der Kunde stellt alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Zugänge, Daten und Freigaben rechtzeitig und in brauchbarer Form zur Verfügung. Verzögerungen, die auf unterlassene oder verspätete Mitwirkung des Kunden zurückzuführen sind, berechtigen den Leistungserbringer zu einer angemessenen Fristverlängerung und zu einer Vergütung der dadurch entstandenen Mehrarbeit.

6. Nutzungsrechte

Mit vollständiger Bezahlung des vereinbarten Preises werden dem Kunden an den für ihn erstellten Liefergegenständen (Code, Dokumentation, Designs) alle zum Betrieb und zur Weiternutzung erforderlichen Nutzungsrechte eingeräumt. Der Leistungserbringer darf anonymisierte Projektbeispiele für Referenzzwecke verwenden, sofern der Kunde dem nicht schriftlich widerspricht.

7. Vertraulichkeit

Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen der anderen Partei vertraulich zu behandeln und nur für die Durchführung des Vertrags zu verwenden. Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung des Vertrags für drei Jahre fort.

8. Haftung

Der Leistungserbringer haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Im Übrigen ist die Haftung auf den Ersatz des vorhersehbaren, vertragstypischen Schadens begrenzt, höchstens jedoch auf die Höhe der Vergütung des betroffenen Auftrags. Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bleibt von dieser Beschränkung unberührt.

9. Kündigung von Retainer-Verträgen

Retainer-Verträge können von beiden Parteien mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende eines Kalendermonats schriftlich gekündigt werden. Bei Kündigung sind die bis zur Kündigung erbrachten Leistungen in voller Höhe zu vergüten.

10. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist der Sitz des Leistungserbringers, soweit gesetzlich zulässig. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.